
Foto: Georg A. Pflüger
Bei meinen Versuchen, das komplexe Thema der Proaktivität griffig darzustellen, bin ich auf das, wenn man so sagen kann, „Genre der Zehn Gebote“ gestoßen.
Was mich immer an den zehn Geboten der Bibel beeindruckt hat, ist vor allem ihre Kürze. Wenn alle Menschen die zehn Gebote halten würden, könnte man sich Millionen Wörter an Gesetzestexten sparen.
Hier sind also meine zehn Gebote der Proaktivität:
- Im „Ich bin“ deiner Person liegt dein Sinn. Du sollst alle deine Ziele von diesem Anfang und Ende her sehen.
- Du sollst den tiefsten Wert deines Sinnes, und das sind dein Herz und dein Gewissen, nicht verraten.
- Du sollst dich nicht mit billigem Ersatz für deinen Sinn zufrieden geben.
- Du sollst regelmäßig Auszeiten nehmen, um dich zu besinnen.
- Du sollst deinen Sinn nicht losgelöst von deinen Eltern suchen. Denn ein Teil ihres Sinns im Leben bist du.
- Du sollst mit den anderen kooperieren, denn das hilft dir auf deinem Weg.
- Du sollst die Beziehungen deiner Mitmenschen achten. Denn das spart dir viel Kraft.
- Du sollst andere bei ihrer Sinnsuche nicht behindern. Du sollst vor allem keine Entfaltungsmöglichkeiten unwiderruflich beschneiden, indem du Leben vernichtest. Das geht gar nicht.
- Du sollst dich mit anderen, ihrem Eigentum und ihren Errungenschaften, nicht vergleichen, denn das kostet Kraft.
- Du sollst deinen Sinn nicht im Eigentum anderer Leute suchen. Dort kannst du ihn nicht finden.
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